Landkreis Sigmaringen profitiert von Städtebauförderung 2026
Gute Nachrichten für mehrere Kommunen im Landkreis Sigmaringen: Insgesamt 2,75 Millionen Euro fließen in diesem Jahr aus der Städtebauförderung 2026 in die Städte und Gemeinden Mengen, Beuron, Herbertingen, Hettingen und Hohentengen. Dies teilte das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen am Mittwoch, den 4. Februar, in Stuttgart mit.
Die Fördermittel unterstützen laufende und neue städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen. Ziel ist es, Orts- und Stadtkerne aufzuwerten, öffentlichen Raum zu stärken, Wohnraum zu schaffen sowie bestehende Infrastruktur zu modernisieren.
Im Einzelnen erhalten:
- Mengen 300.000 Euro für das Erneuerungsgebiet Innenstadt
- Beuron 450.000 Euro für das Erneuerungsgebiet Ortskern
- Herbertingen 800.000 Euro für das Erneuerungsgebiet Ortskern IV
- Hettingen 600.000 Euro für das Erneuerungsgebiet Stadtkern II
- Hohentengen 600.000 Euro für eine Neumaßnahme zur Wohnraumschaffung sowie zur Modernisierung öffentlicher und privater Gebäude im Bereich Beizkofer Straße / Am Friedhof
Der grüne Landtagsabgeordnete Christoph Höh begrüßt die Förderung ausdrücklich:
„Ich freue mich sehr, dass gleich mehrere Kommunen in meinem Wahlkreis von der Städtebauförderung profitieren. Mit insgesamt 2,75 Millionen Euro können wichtige Projekte in den Orts- und Stadtkernen umgesetzt werden – von der Sanierung bestehender Bausubstanz über die Aufwertung öffentlicher Räume bis hin zur Schaffung von Wohnraum. Unser Ziel ist es, lebendige, klimagerechte und lebenswerte Orte zu erhalten und nachhaltig für die Zukunft aufzustellen.“
Landesweit stehen im diesjährigen Fördertopf 270,63 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln für 307 Projekte zur Verfügung. Insgesamt werden damit 283 Kommunen unterstützt – unter anderem bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, der Weiterentwicklung von Gewerbeflächen, bei Klimaschutzmaßnahmen sowie der Gestaltung attraktiver öffentlicher Räume.
„Mit der Städtebauförderung gelingt es uns, den Wandel vor Ort aktiv zu gestalten und die Lebensqualität der Menschen spürbar zu verbessern. Lebenswerte Ortszentren, bezahlbarer Wohnraum und kluge Antworten auf die Folgen des Klimawandels sind zentrale Herausforderungen, bei deren Bewältigung wir unsere Kommunen gezielt unterstützen“, so Höh abschließend.